Das Gelbe Haus
Roman
Mieko Kawakami
Hana wächst in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Der Vater hat die Familie verlassen, die Mutter hält sich und die Tochter mit Gelegenheitsjobs in Bars über Wasser. Hana ist einsam. In der Schule eine Außenseiterin, von der Mutter allein gelassen, findet sie Anschluss an eine Freundin ihrer Mutter. Kimiko sorgt sich um die 17-jährige Hana und gibt ihr das Gefühl, wichti...
Sinopsis
Hana wächst in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Der Vater hat die Familie verlassen, die Mutter hält sich und die Tochter mit Gelegenheitsjobs in Bars über Wasser. Hana ist einsam. In der Schule eine Außenseiterin, von der Mutter allein gelassen, findet sie Anschluss an eine Freundin ihrer Mutter. Kimiko sorgt sich um die 17-jährige Hana und gibt ihr das Gefühl, wichtig zu sein. Als Kimiko mit ihr und zwei jungen Frauen eine eigene Bar eröffnet, keimt in Hana die Hoffnung auf ein besseres Leben auf. Doch bald rutscht sie in die Kriminalität ab. Dieser neue, umfangreiche Roman der japanischen Autorin knüpft thematisch an den Erfolgstitel "Brüste und Eier" an. Es geht es um Ausbeutung und Armut, um die Not junger Frauen und Mädchen, die aus prekären Verhältnissen oder Einsamkeit in ein Milieu der Sexualisierung und Kriminalisierung abrutschen. Ein hochbrisantes Thema in Japan, das die Autorin in einer gesellschaftskritischen, dabei spannenden Geschichte aufgreift. Im Ton lakonisch, dabei eindringlich erzählt.
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